Beiträge von wowbagger
-
-
wofür dient denn diese Einstellung dann Deiner Meinung nach?
Die Frage kann ich in der heutigen Zeit nicht mehr beantworten. Ich denke dass das ein Relikt aus grauer Vorzeit ist in der wir noch mit Modems unterwegs waren
Oder erst gar nicht zu ändern und auf unbekannt stehen zu lassen.
Unbekannt ist definitiv meine bevorzugte Einstellung.
Wenn Du verlangst, dass sowieso immer beides verschickt werden soll, warum hast Du dann Plain Text eingestellt?
Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich den Wert ja nicht geändert. Wenn er bei einem oder zwei Datensätzen so wäre, dann wäre ich mir sicher dass es ein Versehen von meiner Seite gewesen wäre. Als ich es eben in der Datenbank kontrolliert habe hatte fast die Hälfte aller Einträge diese Eigenschaft. Auffälliger Weise waren es vor allem sehr alte Adressbuch-Einträge, die von dem Problem betroffen waren.
TB macht das nicht von alleine.
Das ein Caldav Adressbuch das von mehreren Clients benutzt wird. Wie ich bereits geschrieben habe kann das verschiedene Ursachen haben.
-
Ich habe schon versucht alle Adressbucheinträge in der Datenbank auf dem zu ändern.
SQLUPDATE caldav_data SET caldav_data = REPLACE(caldav_data,CONCAT('X-MOZILLA-HTML:FALSE',chr(13),chr(10)),'') WHERE caldav_data LIKE '%X-MOZILLA-HTML:FALSE%';
Der Wert hat leider kein eigenes Feld. Ich musste Ihn aus einem größeren Textfeld rauslöschen. In der Datenbank hat es funktioniert aber als ich das Adressbuch synchronisiert habe hat es nichts geändert.
Möglicher Weise ist dieser Wert zusätzlich noch an einer anderen Stelle gespeichert.
-
-
das ist doch das erwartete Ergebnis. TB macht genau das, was Du ihm sagst: es sendet an diesen Empfänger in Plain Text.
Vielen Dank für den Hinweis aber ich persönlich sehe das nicht so. Ich will jetzt auch nicht zu kleinlich sein aber ich persönlich finde dass "Empfänger bevorzugt Plain-Text" und "Empfänger akzeptiert überhaupt kein HTML selbst wenn es im Multicontent ist" etwas unterschiedliches ist. Wenn Thunderbird die Nachricht im Multicontent sendet kann der Empfänger ja trotzdem die Nachricht in seinem bevorzugten Plain-Text lesen und es geht kein Inhalt verloren.
Wenn es dabei nur darum ginge dass Paragraphen in Zeilenumbrüche umgewandelt und vielleicht Hintergrund und Textfarbe des HTML-Bodies entfernt werden, würde ich Dir zweifellos zustimmen. Bei allem was über Kosmetik hinaus geht sehe ich das aber anders. Ich bin der Meinung dass durch automatische Anpassungen niemals inhaltliche Informationen verloren gehen dürfen.
-
Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
68.10.0 (64-bit)
- Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): Nein
- Betriebssystem + Version: Xubuntu (Ubuntu + Xfce)
- Kontenart (POP / IMAP):
- Postfach-Anbieter (z.B. GMX):
- Eingesetzte Antiviren-Software:
- Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):
- Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen):
Ich wollte eben eine Nachricht im HTML Format mit eingebetteten Bildern an jemanden versenden und es kam in mehreren Versuchen nur Plaintext an. Ich konnte das Problem nicht mit einem eigenen Mail-Account als Empfänger reproduzieren. Nachdem ich lange gerätselt hatte kam ich dann auf die Idee mir den Adressbuch-Eintrag des entsprechenden Kontakts anzusehen. Da war tatsächlich eingestellt, dass die Person Nachrichten im Plaintext Format bevorzugt. Dass muss ich irgendwann mal aus Versehen gesetzt haben. Bewusst habe ich diese Einstellung ganz bestimmt nicht gemacht.
Ich habe vor kurzem schon zu einem entfernt ähnlichen Thema gepostet. Es mag da unterschiedliche Ansichten geben aber ich persönlich finde dass es absolut anmaßend von Thunderbird ist, dass er den HTML-Content für den ich mir Zeit genommen habe ihn zu erstellen und der auch ein wichtiger Teil des Inhalts ist einfach unwiderruflich löscht, nur weil im Adressbuch steht, dass der Empfänger am liebsten Plain-Text liest.
In den Send Options habe ich in der Selectbox "When sending messages in HTML format and one or more recipients are not listed as being able to receive HTML:" folgende Einstellung:
"Send the message in both plain text and HTML"
Das Problem ist reproduzierbar. Wenn ich für ein eigenes Test-Email-Konto einen Eintrag im Adressbuch anlege und auf der ersten Seite unter "Prefers to receive messages formattet as:" den Wert "Plain Text" auswähle, wird jeglicher HTML Inhalt den ich generiere ohne Nachfrage auf Plain Text reduziert und alle inline Grafiken werden einfach weggeschmissen.
Besonders schlimm ist auch, dass ich total viele Einträge mit dieser Einstellung in meinem Adressbuch gefunden habe. Das kann aber verschiedene Ursachen haben und muss nicht an Thunderbird liegen. Ich benutze ein CalDav Adressbuch auf das ich von verschiedenen Geräten mit verschiedenen Clients zugreife. Mein Verdacht ist aber, dass dieser Wert bei einer alten Thunderbird-Version mal ein Standardwert gewesen sein könnte.
Kann ich Thunderbird dazu bringen, die Nachrichten in so einem Fall in plain text und HTML zu senden?
Ich möchte mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber ich selbst habe seit Ewigkeiten überhaupt keine Kontakte mehr die keine HTML-Mails lesen können oder wollen und mein persönlicher Eindruck ist, dass dieses für mich nur störende Feature überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist.
Gruß
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
-
In den Account Settings für das entsprechende Postfach gibt es unter "Synchronisation & Storage" eine Checkbox mit dem Label "Keep messages in all folders for this account on this computer"
Wenn diese Checkbox aktiviert ist werden alle Nachrichten vom IMAP-Konto heruntergeladen und zusätzlich auf Deinem Computer gespeichert. Wenn die Checkbox nicht aktiviert ist, werden nur die Header der Nachrichten heruntergeladen aber die Nachrichten selbst bleiben nur auf dem IMAP-Server gespeichert.
Wenn die Checkbox aktiviert ist hat das den Vorteil dass Du auch offline Zugriff auf alle Nachrichten hast und darüber hinaus einen zusätzlichen Schutz vor Datenverlust. Der Nachteil ist aber dass Deine lokalen Postfächer sehr schnell sehr groß werden können.
-
Zu Deiner Nachfrage:
Meine Aussage, dass diese Verbindungen den gesamten Netzwerkverkehr tunneln war nicht exakt richtig. Ich wollte die Problembeschreibung nur nicht unnötig kompliziert machen. Es handelt sich um OpenVPN-Verbindungen die das Standard-Gateway ersetzen. Die Verbindungen in mein lokales Netzwerk bleiben also unverändert aber alles was aus meinem eigenen Netzwerk raus geht wird getunnelt.
Wenn ich selbst bei einem Kunden eine OpenVPN-Verbindung einrichte - entweder damit ich bei diesem Kunden Wartungsarbeiten erledigen kann oder damit sich seine Angestellten mit dem Firmennetzwerk verbinden können - dann konfiguriere ich die Verbindung immer so, dass sie das Standard-Gateway unverändert lässt und nur routen zu den Netzwerken des Kunden propagiert die dann über den Tunnel gehen. Das ist ja auch die Voreinstellung wenn man eine OpenVPN-Verbindung einrichtet. Macht auch Sinn, weil die Internetverbindung des Kunden sonst unnötig belastet werden würde, wenn verbundene Benutzer automatisch im Huckepack surfen würden.
Die Verbindungen bei denen das Problem besteht haben aber eine andere Zielsetzung. Es handelt sich dabei um Verbindungen zu Dienstleistern in deren Auftrag ich arbeite. Diese Dienstleister betreuen Server deren SSH-Zugänge nur über bestimmte IP-Adressen erreichbar sind. Die VPN-Verbindungen erlauben mir gar keinen Zugriff auf deren lokales Netz sondern ändern meine IP-Adresse damit ich auf die zu betreuenden Server zugreifen kann (vergleichbare Arbeitsweise wie ein Privacy-VPN). Warum das zu einem Problem mit der Erreichbarkeit meines Email-Servers führt habe ich ehrlich gesagt noch nicht herausgefunden.
Natürlich gäbe es gründlichere Wege das Problem zu lösen als mit dem Offline Modus. Ich könnte meine Kollegen bitten, ihre VPN-Konfiguration anzupassen und nur Routen zu den zu verwaltenden Servern zu propagieren. Ich kann aber gut verstehen dass die das nicht wollen, weil das dazu führen könnte das externe Mitarbeiter einen Server nicht warten können wenn jemand mal vergisst die Konfiguration zu aktualisieren.
Ich könnte auch selbst jede einzelne VPN-Konfiguration bei mir ändern und eine Route zu meinem Email-Server definieren. Es ist aber so, dass ich eher selten und dann nur sehr kurz mit diesen VPNs verbunden bin (um Änderungen zu übertragen oder Einstellungen vorzunehmen) und ich muss gestehen, dass ich manchmal halt einfach faul bin wenn ich nicht für etwas bezahlt werde. Wenn es einen Weg gäbe so etwas wie eine globale override Route einzurichten, die automatisch auf alle OpenVPN-Konfigurationen angewendet wird, würde ich es vielleicht machen. In so einem Fall kurzzeitig den Offline Modus zu aktivieren ist aber so einfach dass ich mich nicht überwinden kann die Änderung für jede Verbindung zu machen.
Jetzt denkst Du natürlich, dass ich in der Zeit in der ich diesen Beitrag geschrieben habe auch eine Menge Verbindungen hätte überarbeiten können und vermutlich hast Du recht. Der Gedanke kam mir natürlich auch. Mein Bedürfnis Fragen angemessen zu beantworten gerät leider immer wieder in Konflikt mit meiner Faulheit.
Gruß
-
Die Fehlermeldungen sind durch den Offline-Modus ausgeschaltet. Vielen Dank für alle Beiträge!
-
Das geht im Offline-Modus aber auch nicht.
Danke für den Hinweis. Da hast Du natürlich recht. Aber es geht sofort wieder wenn die Netzwerkverbindung wieder normal ist und ich den offline Modus ausschalte. Das ist dann nur ein Knopfdruck. Wenn ich statt dessen die Entwürfe permanent in lokalen Ordnern speichere hätte ich diese bequeme Möglichkeit des Informationsaustausches gar nicht mehr.
Ich würde Thunderbird gerne sagen: "Ist schon OK, das geht gleich wieder. Ignoriere das Problem einfach mal kurz während ich diese eine Nachricht verfasse. Bevor ich sende schalte ich die Verbindung wieder um."
Ich finde diesem Anliegen wird der Offline-Modus sehr gut gerecht.
-
ja, dafür gibt es den Offline Modus
Ach, wie nahe liegend. Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich probiere es gerade aus. Bisher noch keine Meldung.
-
Wenn du Speicherort für die Entwürfe in den Einstellungen fix auf einen lokalen Ordern legst, solltest du Ruhe haben.
Vielen Dank für den Hinweis. Das würde ich aber eigentlich gerne vermeiden. Unter anderem deshalb, weil ich die Entwürfe oft missbrauche im kurze Text-Schnipsel zwischen zwei Workstations auszutauschen. Ich kopiere auf einer Workstation etwas in einen Nachrichten-Entwurf und kopiere es auf der anderen Workstation wieder daraus. Danach kann ich den Entwurf einfach wieder löschen und es gibt nichts weiter aufzuräumen. Das ist zwar nicht so vorgesehen aber sehr schnell und einfach.
-
Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
68.10.0 (64-bit)
- Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): Nein
- Betriebssystem + Version: Xubuntu (Ubuntu + Xfce)
- Kontenart (POP / IMAP): IMAP
- Postfach-Anbieter (z.B. GMX): Postfix/Dovecot
- Eingesetzte Antiviren-Software:
- Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):
- Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen):
Hallo,
bei Auftragsarbeiten muss ich oft über VPN-Verbindungen arbeiten um Zugriff zu den Systemen des Kunden zu haben. Einige VPN-Verbindungen sind sehr gut konfiguriert und routen nur die relevanten hosts über den Tunnel während der Rest weiter über die normale Internet-Verbindung geht. Andere Verbindungen tunneln den gesamten Netzwerkverkehr, was leider manchmal zu Problem mit der Verbindung zu meinem Email-Server führt.
Wenn ich währenddessen eine Nachricht verfasse bekomme ich nach kurzer Zeit folgende Meldung:
"Your draft message was not copied to your drafts folder (Drafts) due to network or file access errors.
You can retry or save the draft locally to ..."
Das passiert natürlich genau dann, wenn ich gerade dabei bin zu tippen. Wenn ich mich entscheide, die Nachricht lokal oder gar nicht zu speichern dann passiert das leider alle paar Minuten wieder.
Ich würde Thunderbird gerne sagen: "Ist schon OK, das geht gleich wieder. Ignoriere das Problem einfach mal kurz während ich diese eine Nachricht verfasse. Bevor ich sende schalte ich die Verbindung wieder um."
Geht das irgendwie?
Gruß
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
-
Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
68.10.0 (64-bit)
- Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): Nein
- Betriebssystem + Version: Ubuntu
- Kontenart (POP / IMAP):
- Postfach-Anbieter (z.B. GMX):
- Eingesetzte Antiviren-Software:
- Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):
- Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen):
Wenn Nachrichten in Thunderbird mit dem integrierten Sanitizer dargestellt werden (View > Message Body As > Simple HTML) gehen leider die Textausrichtungen in Tabellen verloren.
Zunächst bin ich auf das Problem gestoßen, dass ich keine technische Dokumentation über den Simple-Html-Modus finde. Ich würde sehr gerne wissen, welche Tags und Attribute erlaubt sind und welche vom Sanitizer herausgefiltert werden.
In einem sehr alten Foren-Artikel bin ich auf die nicht mehr gültige Information gestoßen, dass man unter about:config die Einstellung "mailnews.display.html_sanitizer.allowed_tags" mit folgendem Standardwert finden könne:
"html head title body p br div(lang,title) h1 h2 h3 h4 h5 h6 ul(type,compact) ol(type,compact,start) li(type,value) dl dt dd blockquote(type,cite) pre noscript noframes strong em sub sup span(lang,title) acronym(title) abbr(title) del(title,cite,datetime) ins(title,cite,datetime) q(cite) a(href,name,title) img(alt,title,longdesc,src) base(href) area(alt) applet(alt) object(alt) var samp dfn address kbd code cite s strike tt b i table(align) caption tr(align,valign) td(rowspan,colspan,align,valign) th(rowspan,colspan,align,valign) wbr"
Wenn diese Information damals korrekt war, würde das bedeuten, dass es ursprünglich geplant war, individuelle Textausrichtungen in Tabellen auch im Simple HTML Modus zu ermöglichen. Mit der Einführung von HTML 5 ist das Attribut align des Tags td aber ungültig geworden und hat auch keine Einfluss auf die Darstellung im Simple HTML Modus.
Kann jemand von Euch die Frage beantworten, ob es noch eine Möglichkeit gibt, die Textausrichtung in Tabellen im Darstellungsmodus Simple HTML zu beeinflussen?
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
-
Ich markiere dieses Thema als erledigt weil das Versenden über smtp.office365.com (bei geeigneter Konfiguration des Exchange-Server-Accounts) generell auch ohne die OAuth2 Authentifizierungsmethode möglich ist. OAuth2 scheint derzeit für Ubuntu-Builds nicht verfügbar zu sein.
-
Danke noch mal für Deine weiteren Hinweise, Susi to visit
Ich kann jetzt ohne OAuth2 Nachrichten Versenden! Mit ganz normaler SMTP Authentifikation.
Die Frage 4 kann also mit ja beantwortet werden und als Anleitung für den Administrator des Exchange-Servers kann man diesen
Und https://support.mozilla.org/en-US/questions/1307784
Ist zwar für Windows, beantwortet aber vielleicht deine Frage 4.oder diesen Link verwenden:
https://docs.microsoft.com/en-us/exchange…smtp-submission
Die Fragen 1 bis 3 haben sich damit erübrigt.
WICHTIGER HINWEIS:
Der Administrator des Exchange Server hat mir mitgeteilt, dass die SMTP-Authentifikation bereits erlaubt gewesen wäre (wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat er die Einstellung aber trotzdem noch mal gespeichert). Möglicher Weise war diese Einstellung also in meinem Fall nicht die eigentliche Ursache des Problems. Allerdings war es so, dass ich für die Tests immer noch mein schwaches Initial-Passwort verwendet habe und dieses geändert wurde bevor es funktioniert hat. Da ich selbst keinen Zugriff auf Log-Dateien oder die Konfiguration des Exchange-Server habe (und außerdem auch gar keine Lust habe mich lange damit zu beschäftigen) kann ich das alles nicht überprüfen.
Ich kann es also nicht mit absoluter Sicherheit sagen aber es scheint möglich, dass Benutzer mit Initial-Passwörtern oder schwachen Passwörtern von der SMTP-Authentifikation ausgeschlossen sind (zumindest bei bestimmten Exchange-Server-Konfigurationen).
-
Sehr vielen Dank für Deine Hinweise, Susi to visit
Ich habe es gerade mal auf einem Windows-Arbeitscomputer den ich zur Verfügung habe ausprobiert eine Nachricht mit der Authentifizierungsmethode OAuth2 zu versenden. Daraufhin ging ein html Fenster ohne Adressleiste auf in dem ich aufgefordert wurde, mein Passwort einzugeben. Es waren unten rechts Links zu den Nutzungsbedingungen und der Datenschutz-Richtlinie die aber nicht funktionierten. Trotz mehrfachen klicken ging keins von beiden auf. Ich habe mich dann zu Testzwecken trotzdem angemeldet. Daraufhin wurde ich gefragt ob ich angemeldet bleiben möchte. Da der Sinn der ganzen Übung ja nur war, eine Testnachricht zu versenden, wollte ich natürlich nicht angemeldet bleiben. Daraufhin kam sofort die Meldung, dass die Testnachricht nicht versendet werden konnte. Seitdem habe ich es noch mehrmals versucht aber dieses zweite Anmeldungsfenster geht nicht mehr auf und das Versenden schlägt ohne Verzögerung fehl.
Es drängt sich mir nun der Verdacht auf, dass ich diese Authentifizierungsmethode OAuth2 gar nicht haben möchte.
Ich habe jetzt darum gebeten, gemäß der nachfolgend verlinkten Anleitung das SMTP AUTH Verfahren für mein Postfach auf diesem Exchange server zu erlauben. Mal sehen ob das irgendwelche Änderungen bringt.
-
Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
68.10.0 (64-bit)
- Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): Nein
- Betriebssystem + Version: Ubuntu 18.04
- Kontenart (POP / IMAP): Exchange
- Postfach-Anbieter (z.B. GMX): Microsoft
- Eingesetzte Antiviren-Software: Auf Client-Seite keine
- Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): Auf Client-Seite ufw
- Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen): FritzBox 7362 SL
Es sieht so aus als wenn ich für ein Email-Konto dass ich von einem Auftraggeber zur Verfügung gestellt bekam die Authentifizierungsmethode OAuth2 benötige. Die ist aber für meine aktuelle Thunderbird-Version nicht verfügbar. Ich kann nämlich die Nachrichten von einem Konto das auf einem Microsoft Exchange Server liegt per IMAP abrufen aber keine Nachrichten per SMTP über diesen Server versenden. Ich habe bereits alle mir zur Verfügung stehenden Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmethoden ausprobiert.
Der Lebenszyklus einer Ubuntu LTS-Version beträgt fünf Jahre und dauert im Fall von Ubuntu 18.04 noch bis April 2023. Das heisst aber nicht, dass die Repositories über den ganzen Zeitraum mit gleicher Sorgfalt aktualisiert werden. Mozilla stellt ein eigenes Repository seiner Software für Ubuntu bereit. Leider ist auch das nicht auf dem aktuellen Stand.
Code
Alles anzeigen$ sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-mozilla-daily/ppa daily (or even multiple builds per day) for various mozilla projects and branches. For questions and bugs with software in this archive, please contact <email address hidden> or visit #ubuntu-mozillateam on freenode. More info: https://launchpad.net/~ubuntu-mozilla-daily/+archive/ubuntu/ppa Press [ENTER] to continue or Ctrl-c to cancel adding it. ... $ sudo apt update ... $ sudo apt install thunderbird Reading package lists... Done Building dependency tree Reading state information... Done thunderbird is already the newest version (1:68.10.0+build1-0ubuntu0.18.04.1). 0 to upgrade, 0 to newly install, 0 to remove and 0 not to upgrade.
Hier sind die konkreten Fragen die ich mir stelle (vielleicht kennt ja jemand von Euch die Antwort auf eine oder mehrere):
- Gibt es eine Möglichkeit, Thunderbird unter Ubuntu 18.04 auf einen Stand >= 77.0b1 (Einführung von OAuth2) zu bringen OHNE dabei den Komfort der automatischen Updates durch das Betriebssystem zu verlieren?
- Funktioniert das Versenden über den Outlook-Server mit der aktuellen Thunderbird-Version OHNE Erweiterungen?
- Kann ich sonst meiner jetzigen Thunderbird-Version die Authentifizierungsmethode OAuth2 durch eine KOSTENLOSE Erweiterung hinzufügen?
- Hat der Besitzer des Exchange-Dienstes eventuell die Möglichkeit den Dienst so zu konfigurieren, dass ich mit normaler Authentifikation über SMTP versenden kann?
Edit:
Grund für die Vermutung dass es an der Authentifizierungsmethode liegt sind Anleitungen zum Einrichten eines Office-365 Kontos mit Thunderbird und die Tatsache, dass ich immer wieder nach Benutzernamen und Passwort gefragt werde, wenn ich versuche zu Versenden. Komischer Weise funktioniert der Empfang von Nachrichten wie bereits erwähnt problemlos.
5. Ist meine Einschätzung womöglich falsch und das Problem liegt gar nicht an der Authentifizierungsmethode?
- Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer
-
Größere Tabellen, auch wenn sie gar nicht komplex sind, würde ich immer als Anhang versenden.
Danke für den Hinweis. Rückblickend betrachtet war die Email auch einfach zu groß. Ich hätte ein anderes Dokument daraus machen sollen.
Danke auch noch mal an alle für die rege Beteiligung.
Anscheinend gibt es keine Möglichkeit in einem Fall wie diesem den letzten Bearbeitungsstand vor dem Senden wieder herzustellen (der Zustand nach dem Senden wird natürlich im Sent Ordner abgelegt). Das würde ich auch als absolut akzeptabel bezeichnen. Das Problem das sich gestern Abend zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt bei mir bemerkbar gemacht hat, scheint ein unvorhersehbares Fehlverhalten gewesen zu sein und nicht die beabsichtigte Umsetzung meiner Konfigurationseinstellungen.
Wie sollte man jetzt mit diesem Thread umgehen, da die Kernfrage des Threads sich in diesem Falle erübrigt hat aber dennoch ungelöst bleibt?
-
waren die Tabellen denn wirklich Tabellen in dem Sinne, dass sie HTML-formatiert werden müssen?
Die Tabellen wurden direkt in Thunderbird erstellt indem ich im Bearbeitungsfenster über das Menu "Insert" > "Table" ausgewählt habe. Während ich nach der Ursache des Problems gesucht habe, habe ich mir eine Test-Email erstellt, deren Inhalt ich dann immer in eine Neue Email kopiert habe. Die Tabellen wurden im Entwurf als vollständige HTML-Tabellen gespeichert (das konnte ich sehen als ich den Inhalt der entsprechenden Datei im Drafts-Ordner auf dem Server angesehen habe). Die größte der Tabellen hatte 8 Spalten und 21 Zeilen.
Mich würde interessieren, welche Einstellung dafür verantwortlich ist. Die oben genannte "wenn möglich ..." ist offensichtlich nicht.
Mittlerweile ist meine Vermutung, dass es im Laufe der Updates zu einer Art Fehlkonfiguration gekommen ist, die das Problem verursacht hat. Es gab schon unzählige Situation in denen ein derartiges Problem hätte auftreten können. Dennoch war es das erste Mal das so etwas passiert ist. Das Update läuft bei mir über die Paketverwaltung des Betriebssystems.
Die Änderungen und Tests die ich vorgenommen habe sind folgende in genau der genannten Reihenfolge:
- Checkbox "Send messages as plain text if possible" deaktiviert.
- Mehrere Tests gemacht die alle nicht das gewünschte Ergebnis hatten
- In den Send Options "Send the message in both plain text and HTML" auf "Ask me what to do" geändert
- Client neu gestartet
- Mehrere Tests gemacht die das gewünschte Ergebnis hatten (wobei jedes Mal gefragt wurde)
- In den Send Options "Ask me what to do" wieder zurück auf "Send the message in both plain text and HTML" gesetzt
- Mehrere Tests gemacht die das gewünschte Ergebnis hatten (ohne Frage, wobei jetzt alles im Multicontent gesendet wird)
Rückblickend wäre es natürlich für die Auswertung von Vorteil gewesen wenn ich zwischen den Schritten 3 und 4 auch noch einen Test gemacht hätte. Dafür ist es jetzt aber zu spät.
Die vermutlich signifikanteste Information ist folgende:
Wenn ich jetzt die Checkbox "Send messages as plain text if possible" jetzt wieder aktiviere tritt das Problem NICHT mehr auf obwohl alle sichtbaren Einstellungen wieder genau so sind wie sie zum Zeitpunkt waren als das Problem auftrat. Nur um ganz sicher zu gehen habe ich den Client nach dieser Änderung auch noch mal neu gestartet. Das Ergebnis blieb unverändert.
Leider führe ich keine Backups für die Benutzerverzeichnisse auf diesem Computer durch weil dort keine wichtigen Daten gespeichert werden. Ich sehe daher keine Möglichkeit den exakten Zustand von gestern Abend wieder herzustellen um das Problem genauer zu untersuchen.